schwedenlady

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Weihnachtszeit, schöne Zeit

Am Samstag, dem 17. November 2018, habe ich das Engelsgeläute aufgebaut. Der flauschigste Ehemann von allen hat für unsere Verschenke-CD Gedichte aufgelesen. Die Gedichte wurden durch das leise Änglaspel untermahlt.

Am Mittwoch, 28. November löste ich ein Weihnachtsrätsel beim Bit-Zentrum, dem Textservice des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes.
Fragen waren unter anderem, was die vergoldeten Nüsse und Rauschgoldengel symbolisieren, eine „Lütten-Weihnacht“ ist und was am 6. Dezember 1941 für ein Tag war.
Da bekomme ich bei Teilnahme wenigstens keine Werbung von Drittanbietern ins Haus und meine Adresse wird nicht herumgereicht.
   
Die Vorweihnachtszeit begann aber so richtig für mich am ersten Advent, dem 2. Dezember. Da habe ich eine Weihnachtsrede für jemanden im privaten Bereich verfasst. „Langsam gehen mir die Zitate aus“, dachte ich. Aber ich fand:

"Die Weihnachtsmaus" – von James Krüss, Weihnachten, Tagesspiegel, hier klicken. Sehr gut, das kann von einem Kind vorgelesen werden und lockert die Rede des Vereinsvorsitzenden auf.

Am Samstag, dem 8. Dezember buk ich Lussekatter und am 2. Advent besuchten wir den schwedischen Weihnachtsmarkt und deckten uns mit Lebensmitteln ein.

Am Montag, dem 10. Dezember fand die letzte Kreistagssitzung des Jahres in einem Landhotel statt und ich war auch mit eingeladen. Die Mail hatte ich gelöscht und erfuhr davon vier Tage zuvor mündlich. „Du kommst doch?“ Solche offiziellen Dinge, zumal, wenn noch Essen in der Öffentlichkeit in vornehmer Kleidung angesagt ist, machen mich sehr nervös. Zwar wollte die Suppe unbedingt mit meiner weißen Bluse flirten, die Kolleginnen, der Vorgesetzte sowie der Medienvertreter der Heimatzeitung sahen das aber locker.
Ich meinte: „Das nächste Mal mache ich die ganze „runde“ mit:
Kreistagssitzung, Jahresabschlussfeier im Amt (12. Dezember) und Presseessen (13. Dezember).“

Halt! Stopp! Das tue ich doch nicht. Zumindest nicht, wenn ich Urlaub geplant habe. Gott Lob hatte ich mich in weiser Voraussicht (es könnte ja vor dem Urlaub unaufschiebbare Arbeit warten) nicht zur Jahresabschlussfeier angemeldet. Das Presseessen habe ich wegen Lucia abgesagt. Lucia ist mir heilig.

Jeder muss sich seinen Urlaub im Vor- und Nachgang erkaufen. In der Tat musste ich für meinen Urlaub ebenfalls teuer bezahlen. Ich hätte gar keine Zeit gehabt, zur Jahresabschlussfeier zu gehen. Ohne Homeoffice wäre das alles nicht möglich gewesen.

Lucia, 13. Dezember 2018
Eigentlich hätte ich wirklich tot müde sein müssen, wachte aber um 6.30 Uhr auf. Kurz danach stand der flauschigste Ehemann auf, buk die Lussekatter auf und wir versuchten ein technisches Problem zu beheben. Wir konnten dann aber den Luciamorgon mitverfolgen.
Unsere schwedischen Freunde und wir kommunizierten nach Feierabend fleißig über die sozialen Medien, nur, ich fand am Abend kein Luciakonzert, dafür aber jede Menge Podcasts bei Sveriges Radio in der App. Ich hörte fleißig.

22.12.18 07:29

Letzte Einträge: 4. Juni 2018, Blaue Lagune, 5. Juni – Goldener Kreis, Müllers Kuh, Geschafft

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