schwedenlady

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Island, Tag zwei

1. Juni 2018

Sieben Uhr, aufstehen. Es war etwas eng im Restaurant beim Frühstück. Dann zur Bushaltestelle 200 m weiter, zum Busbahnhof von  BSÍ. Auf der anderen Seite der Halle stand unser Bus zur Südküste und uns nahm Hilde aus Hamburg in Empfang - und gleich die Unterlagen für 2 Reisen weg, weil sich die heutige und die nächste Tour auf einer Seite befanden.
Nein, die Seite einfach durchreißen? Wo kämen wir denn da hin. Jetzt müssen wir also der Reisebestätigung für die nächste Tour auf Island nachlaufen/telefonieren, im Computer ist sie ja, die Reiseleiter benötigen aber Papier. Traumhaft.
 
Hilde erzählte uns einiges über die Energie- und Wasserversorgung von Reykjavík. Wir fuhren an einem Thermalkraftwerk vorbei und verließen dabei die amerikanische Platte und waren in dem, was sie „Neu-Island“ nannte. Wir erreichten die euroasiatische Platte.

Wir fuhren noch zu unserem ersten Stopp, eigentlich nur Toilette und Kaffee im Museum in Hella. Dort gab es aber auch eine Island Reliefkarte, die mir der flauschigste Ehemann zeigte. Weiter ging es  zu einem kurzen Fotostopp an einem Bauernhof, der unmittelbar unter der Ausbruchstelle des Eyafjallajökulls lag.

Bild des Eyafjallarjökulls, aufgenommen am 1. Juni 2018 auf Island, hier klicken. Dann ging es weiter nach Osten bis nach Skogar, vorbei an kleineren Wasserfällen. Am Skogafoss stoppten wir.
Ein gewaltiger Wasserfall, 64 m hoch und 22 m breit. Ich kann nur 30 KB kostenlos jeden Monat ins Podblog stellen. Dieses Bild ist zwar bei meinem Mann vorhanden, er hat es mir aber nicht explizit beschriftet. Da hätte er auch was zu tun. So viele Bilder hat er gemacht. Wer seine Fotos und Videos sehen will, kontaktiert mich. Es findet sich eine Lösung. Mein Mann ist bei Facebook.

Wir fuhren nach Reynisdrangar zum Schwarzen Strand. Die UNESCO sagt, dass es einer der 10 schönsten Strände der Welt ist. Allerdings wird es gefährlich, wenn man zu nah ans Wasser geht. Auf dem Strand sinkt man im Sand etwas ein, muss also beim Gehen aufpassen.
Wir machten uns danach auf den Rückweg mit einem Abstecher zum Sólheimajökull. Die Seitenstraße war etwa 5 km lang und unsere Reiseführerin sagte, als sie vor 50 Jahren nach Island kam, lag die Gletscherzunge direkt an der Hauptstraße .Es gibt dort einen Parkplatz, nicht weit von der Gletscherzunge. Mein flauschigster Ehemann ist allein gegangen, da der Fußweg für mich nicht sicher genug war. Ich telefonierte derweil mit unserem Reisebüro in Deutschland und wir müssen die Buchungsbestätigungsproblematik vor Ort regeln. Super, ganz toll. Ich bin begeistert, heute noch.

Ein Ziel hatten wir noch, es wurde wegen des Lichtes am Nachmittag angefahren: Der Seljalandsfoss. Dort kann man hinter den Wasserfall gehen, aber man muss sich aufs Nass werden einlassen. Ich blieb vorne und nahm auf. Allerdings macht ein frontal aufgenommener Wasserfall nicht viel her. Später habe ich weit schönere Kunstkopfstereoaufnahmen gemacht.

Und dann ging es wieder nach Reykjavík, wir wurden in der Innenstadt abgesetzt und sollten uns wegen der Tour am nächsten Tag an das Hotel wenden. Ich war darüber sauer und der flauschigste Ehemann von allen regelte das.
Hulda an der Rezeption ist der gute Geist des Hotels Frón. Sie rief bei Reykjavík Excursions an und wir bekamen für alle weiteren Touren einzelne Buchungsbestätigungen.

28.2.05 17:13

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