schwedenlady

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Seeing AI

Seeing AI – Kleiner Helfer mit tollen Möglichkeiten von Microsoft – Apfel-Fleger, hier klicken. Hört euch zuerst den oben verlinkten Podcast an, bevor ihr meine Erfahrungen mit der App lest. Dort wird Seeing AI sehr gut beschrieben.
 
Erledigt? Dann kann ich ja von meinen Erfahrungen mit den einzelnen Möglichkeiten in dieser englischsprachigen App berichten, die eine richtige, virtuelle Matrjoschka-Puppe ist.

Short Text: Erkennt Texte nach kurzem unter die Kamera halten. Bitte sofort, wenn das IPhone zu sprechen anfängt, vom Text abwenden, sonst werden immer neue Leseversuche gestartet. Das funktioniert sehr gut und deutsch wird auch korrekt gelesen. Falls nicht, einfach die Sprache im Rotor von "Standardsprache deutsch" auf "deutsch" umstellen. Das könnte helfen, vermute ich. Die Kamera läuft im Hintergrund und wird dafür nicht hörbar ausgelöst. Sehr gut, um schnell zu überprüfen, welche Post man bekommen oder welchen Zettel man gerade gefunden hat. Bitte beachten: Alle Daten werden an Microsofts Server übermittelt. Also, Vorsicht bei sensiblen und privaten Dingen.

Document: Erkennt längere Dokumente. – Nicht bei mir. Bis alle Ränder sichtbar waren, dauerte es. Dann wurde ein Foto gemacht. Ich versuchte es dreimal.   Zwei  mal wurde kein Text erkannt, das dritte Mal ein Buchstabensalat.
Fazit: Das geht mit dem Scanner im PC schneller und genauer.

Products: Der Barcodereader zeigt durch Piepen an, wenn er über einem Strichcode steht. Das tun andere Barcodescanner nicht und man sucht bei den anderen Apps endlos nach dem Strichcode. Hier wird der Piepton schneller, je besser die Kamera den Code erfasst. Dann wird die Kamera ausgelöst und der Code erkannt. Die App scheint Schwierigkeiten mit deutschen Produkten zu haben. In meinem Fall Nivea. Viele Produkte werden gar nicht erkannt, einige schon, eines war angeblich aus Deutschland importiert. Die App erkannte allerdings Colgate. Eine schwedische Nyponsoppa wurde nicht erkannt.

Person: Das ist auch eine wacklige Angelegenheit, man wird aber, wie immer, gut instruiert, wenn das Gesicht im Focus ist. Mich macht die App stets jünger. Microsoft hat ja so eine Software, die sich „how old are you“ nennt und hier wohl auch verwendet wird. Macht sie einen älter, sollte das schon zu Denken geben. „Du kannst nicht immer 17 sein“, es sei denn, Du bist ein Vampir und heißt Edward Cullen.

Currency Preview: Funktioniert sehr gut, die App erkennt aber nur Britisches Pfund, Euro, US- und kanadische Dollar. Das ist in den USA sehr vorteilhaft, da alle Dollarscheine gleich groß sind und Blinde leicht betrogen werden können.

Szene: Erkennt wirklich die Umgebung. Plötzlich sah die App auf meinem Tisch „a bunch of flowers“. Da steht nie ein Blumenstrauß, diesmal aber schon. Den hatte ich völlig vergessen.

Collour: Die Farberkennung ist gut, die Erkennung im Farberkennungsgerät aber zuverlässiger. Man hält ja auch das Farberkennungsgerät direkt auf das Objekt. Bei Seeing AI wird allerdings die Kamera des IPhones verwendet und da denke ich, spielt die Umgebung auch eine Rolle.

Handwriting: Was soll ich sagen. Hier klappte es bei einem Viertel von dem, was der flauschigste Ehemann schrieb. Die App sagt aber deutlich, dass dies im Experimentierstadium ist.

Licht: Gut für schnelle Lichterkennung. Ob kleine Leuchtdioden vom Batterieladegerät aktiv sind, erkennt die App nicht. Da ist die Lichterkennung im Farberkennungsgerät besser. Die im Farberkennungsgerät zeigt auch an, ob eine Lichtquelle künstlich ist. Da tritt ein Tremolo beim Ton auf. Die App im IPhone ist aber hervorragend für den schnellen „Blick“ in einen Raum geeignet. Sie zeigt gleich an, ob noch Licht brennt.

Insgesamt ist die App ein guter Helfer im Alltag.

6.2.18 05:38, kommentieren

Technik, die Kopfweh macht

Donnerstag, 1. Februar 2018
Siri ist mein absoluter Helfer im Alltag: Schnell mal jemanden anrufen lassen, den Kalender checken, aber, vor allem, Kalendereinträge erstellen. Das geht schnell und ist am Kundendesk diverser Dienstleister schnell erledigt.
Diesmal nicht. Siris normaler Ton erklang, aber sofort danach der tiefere Fehlerton. Sie ließ mich gar nicht erst sprechen. „Hey Siri“ funktionierte auch nicht mehr. Also stellte ich Siris Stimmen um, aktivierte und deaktivierte sie, stellte eine andere Sprache ein, tanzte Walzer für sie -  gut, das dann doch nicht... Ich führte am Gerät einen Reset durch, versuchte, die Hometaste neu zu kalibrieren, nichts half. Zum Schluss blieb nur ein verschlüsseltes Backup in Itunes und der virtuelle Holzhammer: Auf Werkseinstellungen zurücksetzen = zerstören sie ihr Gerät mit voller Absicht freiwillig. Mein IPhone 5S war auch aus dem W-Lan gefallen und die zwei-Faktor-Authentifizierung funktionierte nicht. Dann doch irgendwann, aber, die Geräte mussten vorher erst wieder ins W-Lan eingefriemelt werden. Siri funktionierte, mein neues IPhone war neu aufgesetzt. Und mein Kopf tat weh.

Freitag, 2. Februar 2018
Heute schaffte ich es, mein altes Handy ebenfalls zu schrotten. Ich konnte mich mit dieser Zwei-Faktor-Authentifizierung nirgends einloggen, nicht mal auf der Webseite von Apple. Ich hatte mich aus meinem Account gekegelt. Da keines der Geräte den Code empfangen konnte, das neue offensichtlich noch nicht, das alte Gerät nicht mehr, musste ich den Support anrufen. Kopfweh die Zweite. Die bei Apple Care waren allerdings unglaublich freundlich, geduldig und sehr hilfsbereit. Ich bin wieder im Account drinnen. Ab- und Anmelden hätte ja nicht geholfen. So würden Diebe ja auch vorgehen. Jetzt bin ich auf alle Fälle wieder im Account und die Geräte funktionieren. Warum der Fehler am Donnerstag bei Siri aufgetreten ist, weiß ich nicht. Wäre das Microsoft, hätte ich gesagt, „ist halt Kleinweich“. Manchmal sind eben auch die Äpfel halt faulig, die Leute in den Geschäften sind aber sehr engagiert und kompetent.

6.2.18 05:51, kommentieren

Meine letzten Ohrwürmer

Seit 2016 hatte ich langlebige Ohrwürmer. Seit Herbst 2016 Strophe 1 und zwei von dem hier

Wilhelm Peterson-Berger: Gullebarns vaggsånger 1 / Anne Sofie von Otter mezzo - YouTube In der Weihnachtszeit 2016 erreichte der hier seine Blüte: Anne Sofie von Otter - Like an angel passing through my room - youtube. Dann war wieder das Gullebarn im Focus und wurde im September 2017 von  Kamferdrops - Jag trodde änglarna fanns - YouTube abgelöst. Das hielt bis Mittwoch, 14. Februar. Ein Freund schenkte mir Abba-Alben und das hier geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich singe es ständig, so wie alle anderen Ohrwürmer auch. ABBA: My Love, My Life (HQ) 1976 - YouTube. Alle diese Ohrwürmer liebe ich sehr, sonst wäre es fürchterlich. Und das Abba-Lied drehe ich jetzt auf. Hört ihr mich in eurem Kopf mitsingen? "Like an image passing by, my love, my life
In the mirror of your eyes, my love, my life
I can see it all so clearly
Answer me sincerely
Was it a dream, a lie?
Like reflections of your mind, my love, my life
Are the words you try to find, my love, my life
But I know I dont possess you
So go away, God bless you
You are still my love and my life
Yes I know I dont possess you
So go away, God bless you
You are still my love and my life
Still my one and only..."
 

16.2.18 17:28, kommentieren

Ohrwürmer

Zuerst gebloggt: 24.06.09 11:41 Uhr
Sie sind im Kopf und haben sich festgesetzt. Zwei Tage, Zwei Wochen, es hört nicht mehr auf. Meist sind es die unsäglichsten Melodien, ausgerechnet solche,
die man nicht leiden kann. Wie die unsägliche Hintergrundmelodie des Jonny-Hill-Sprechgesangs "Teddybär 1 4." Am wirkungsvollsten ist es dann, diese Melodien
zu summen, mit Text zu singen oder zu pfeifen. Dumm nur, wenn Frau von einem Abteilungsleiter freundlich gegrüßt wird, während sie "Mamatschi, schenk mir
ein Pferdchen", "ich bau Dir ein Schloss" oder "liebe Sonne, lach doch wieder", vor sich hin summt, während sie über den Flur läuft. Spätestens dann verwünscht
man ihn, den Ohrwurm, nicht den Abteilungsleiter. Unterlässt man das Singen, Pfeifen, Summen, wird der Ohrwurm noch hartnäckiger. Da mir die halbe Welt
bescheinigt, ich würde falsch pfeifen, ich aber speziell Fugen gerne pfeife, wird das eventuell unerträglich. "Das Kaffeewasser kocht, das Kaffeewasser
kocht, schalt' den Ofen aus, das Kaffeewasser kocht", hat wohl jemand als Text dazu erfunden, der einen solchen Pfeiferich gekannt haben muss. "Ich versteh
gar nicht, das jemand, der so schön singen kann, so falsch pfeift", sagte meine Freundin Susi und beendete jäh eine musikalische Frage von der Art: "Susi,
wer hat das da gesungen?

Was hat mich nicht alles schon verfolgt! Ohrwürmer, an die ich mich erinnern kann:
Klassik:
"Denn das Gesetz des Geistes", Joh. Seb. Bach, Jesu, meine Freude.
"Ei, wie schmeckt der Kaffee süße", Johann Sebastian Bach, Kaffeekantate.
Der Schlusschoral der Mathäuspassion.
In der Halle des Bergkönigs, Ases Tod, Solveigs Lied, Peer Gynt, Grieg.
Viele Stücke von Pettersson-Berger.

Bei vielen Popstücken fällt mir der Interpret oder die Gruppe nicht ein, ich schreibe die diesmal ohne. Die schwedischen zuerst, da ich das Tastaturlayout
schon umgestellt habe:
"Det blir alltid värre framåt natten", "Fångad i en dröm", "håll mitt hjärta", "gå och fiska", "det är över nu", "sista morgonen", "jag är förlorad igen",
"ja, det var en kväll i juni", "Stockholm i mitt hjärta", "som en blänkande silvertråd", "gå inte förbi" und "vandraren".
Englisch:
"those crazy days", "these dreams", "out of my life", "is this the way to Amarillo", "Delila", "I did What I did for Maria", die Melodie der Serie Golden
Girls.
Am Schlimmsten ist, wenn ich das Lied "Radio gaga" im Kopf herum trage. Ich hasse es, habe es immer schon gehasst und bin dann ganz gaga. Ich verstehe
nicht, wie man dieses immer gleiche langweilige Dudelstück immer wieder spielen kann! Es dauert für mich im Radio immer gefühlte 20 Minuten! Davon werde
ich dann immer echt gaga. Ich weigere mich, das Lied aus Ohrwurmvertreibungsgründen zu singen. Angenommen, ich sänge: "All I hear is radio gaga, radio
googoo, radio gaga", würde bestimmt einer sagen: "Ja, das merkt man".
Fast genauso furchtbar ist "on the beach". diese sich ständig wiederholenden Gitarrennoten vor "on the beach" oder "down on the beach" im Reffrain! Ich
höre nur noch die im Kopf, wie die Strophen klingen, weiß ich nicht und ich sehe jetzt nicht auf Youtube nach, ob ich es finde. Am Ende fange ich mir just
diesen Ohrwurm, ausgerechnet im Urlaub!

Bei den deutschen Ohrwürmern ist es noch schlimmer. Hoffentlich fangt Ihr Euch keinen!
"Du bist mein Sonnenschein, lass mich nie mehr allein, Michaela". "Der Junge, mit der Mundharmonika", "der kleine Prinz", "Schmetterlinge können nicht
weinen", "es fährt ein Zug nach nirgendwo", "Gabi wartet im Park", "ich hab' noch Sand in den Schuhen von Hawaii". Das Lied "Himbeereis zum Frühstück"
geht noch. Na, und die Anfangs erwähnten.
Was dagegen Jahre lang gut geht ist:
"Bakerman is making bread", "moonlight shadow", "Flash dance/What a feeling", "Leningrad", "Upptowngirl" "for the longest time", "SOS", "Fernando" "Musica
e".

Ja, die Musik ist wirklich schön, bringt die entsprechende innere Seelensaite zum Schwingen, kann aber auch nervenaufreibend sein. Vor allem, wenn man
bei diesem Wetter nur "Raindrops are falling on my head", singen kann, wenn einem denn nach singen zu Mute ist. "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?"
Fragt man sich in diesem Jahr wirklich. oder:
"Wann kriegt der Leser einen Ohrwurm? 'nen Ohrwurm, wie er früher ein Mal war. Ja, mit Dudelei von Juni bis September. Und nicht so kurz und so vereinzelt
wie im letzten Jahr."

16.2.18 17:43, kommentieren