schwedenlady

Deutsch/svensk Blog mit vielen verschiedenen Tönen - med många olika toner.
 
 

Verrohung und Vandalismus

Unsere Stadt bekommt, wie viele andere auch, eine Sicherheitswacht. Diese soll  Ansprechpartner für die Bürger sein und bei größeren Schwierigkeiten die Polizei verständigen.

Am Dienstag, dem 12. März 2019 gegen 01.30 Uhr in der Nacht zogen junge Männer grölend durch die Siedlung. An unserem Garten wurde eine Zaunlatte abgebrochen. Ich habe Angst vor eindringenden Hunden, usw. Im Gegensatz zu Leuten mit Blindenhund fürchte ich mich, seit einem Erlebnis in der Kindheit,  vor Hunden. Daher fühle ich mich durch diesen Vorfall angegriffen.
Unser Nachbar hat mich auf den Schaden am Zaun aufmerksam gemacht. Mein Mann hatte auf dem Weg zur Arbeit die Stelle nicht im Blick, ich sehe sie nicht.

Wir haben die Hausverwaltung und die Polizei verständigt. Mein Mann ist seit dem Vorfall in der Facebookgruppe der Stadt. Dort hat Userin M. einen dieser Randalebrüder so gut gesehen, sie kann ihn beschreiben. Leider nützt das nichts, man hätte, laut Polizei, die Tat beobachten müssen.

Wer Eigentum anderer nicht achtet und respektiert, entwickelt sich auch schnell zum Dieb und Raubmörder, das ist meine Sorge.

Am Mittwoch, dem 30. Januar 2008 hat jemand ein kaputtes Fahrrad auf die 4. Oder 5. Treppenstufe zur S-Bahnunterführung runter abgestellt. Als ich zum Dienst fahren wollte, blieb ich gegen 6.45 Uhr mit dem Blindenstock im Fahrrad hängen und fiel mit Stock und Rad die Treppe hinunter. Prellungen am ganzen Körper, ein nicht erkannter Mittelhandwurzelknochenbruch und eine Verschlimmerung der geschädigten Schulter waren die Folge.
Diese Vorfälle erlebte ich als Einzelperson und unsere Stadt hat rund 12.000 Einwohner.
In der Facebookgruppe las mein Mann auch von Fahrerflucht usw.

Einmal ist keinmal, zweimal ist einmal zu viel. Das ist der zweite Angriff, den ich erlebe. Und ich fühle mich nicht mehr sicher. Was macht der Nächste? Die Gartenmöbel abtransportieren? Die Scheiben einschmeißen? Uns ausrauben? Uns umbringen? Vor einigen Jahren gab es auch Dämmerungseinbrüche. Ich sperre seit Jahren zur Dämmerung immer Fenster und Türen ab. Die Polizei berät uns, was wir sicherheitstechnisch verbessern können. Das wird Punkt für Punkt umgesetzt. Denn, ich fühle mich in dieser Stadt verletzlich und habe auch Angst, allein unterwegs zu sein. Wer weiß, was für verkommene Subjekte herumstreunen.

Evtl. sehen einige die Ängste als übertrieben an, es war ja "nur" der Gartenzaun und „nur“ ein Fahrrad, das man auf den Stufen zur Unterführung abgestellt hat. Das sei „normal“. Ich will mich aber nicht an dieses „normal“ gewöhnen und sehne mich nach den sicheren Zeiten zurück, in denen ich aufgewachsen bin.

Eine andere Dame aus unserer Stadt empfindet, die Grölereien und Aggressionen der Männerhorden nehmen zu. Es ist vorletzten Sommer anscheinend eine Mülltonne explodiert. Wir beide hörten den Knall und tauschten uns über WhatsApp darüber aus.
Langfristig helfen nur noch Gated Communitys.

23.3.19 11:44, kommentieren

Wer will fleißige Handwerker seh'n

Muss zur Schwedenlady geh‘n...
Du kennst doch den Vorführeffekt. Du willst jemandem erklären, dass etwas kaputt ist, dann funktioniert es – aber sonst nicht.

Wieder war die Heizung defekt, ungefähr sechs Wochen nach dem letzten Ausfall. Ich hörte den Sanitärfachmann auf der Treppe und schnappte ihn mir gleich. Bei uns im Klo läuft der Spülkasten sehr langsam ein. Er klingt dabei, als ob Wasser in die Regenrinne läuft. War das Fenster offen, fragte sich mein Mann, was da zu plätschern aufgehört hatte; der Regen, oder die Spülung. Man musste ewig warten, bis man wieder spülen konnte. Manchmal, so mein Eindruck, ging das Auffüllen des Spülkastens wieder relativ zügig.
Der Installateur drückte mit Schmackes die Spülung, ich hielt die Luft an. Jetzt allerdings trat der umgekehrte Vorführeffekt auf. Was da jetzt in den Spülkasten rinnsalte, spottete jeder Beschreibung. „Das Einfüllventil ist kaputt. Wir kommen zu ihnen, wir rufen sie vorher an. Sie haben ja ein Gäste-Klo.“. So gingen wir durch das Wochenende und am Mittwoch darauf wurde es repariert. Ich bin immer noch im Geschwindigkeitsrausch, wenn ich das Einfüllen höre und noch im Bad bin. „Was, schon fertig?“, denke ich jedes Mal.

Einen Tag später:
Mein Mann lüftete das Wohnzimmer, ich die Küche. Er wollte just das Zimmer verlassen, da gab es ein Zischgeräusch und machte ganz weich und hohl „plopp“.
„Was war das?!“ Rief er erstaunt aus.
„Das frage ich mich auch...“ Er drehte sich um. Der Vorhang vor der Terrassentüre war auf einer Seite heruntergefallen. Das war das Zischgeräusch. Das „plopp“ kam von der innen hohlen Vorhangstange, die weich auf dem Vorhanghaufen gelandet war. An der Stange hängen zwei Vorhänge. Am durchgehenden System die Übergardine und dahinter ist mit Halterungen der dünne Vorhang eingepasst. Letztes Jahr war die eine Seite der Halterung ermüdet, jetzt die andere.

Am Nachmittag rief die Schlosserei an, die unser Geländer bei der Terrasse sowie die vor den beiden Hauseingängen angebracht hat. Unser Geländer vor der Haustüre ist locker, ob sie morgen von mir Strom haben könnten. Ja, können sie. Auch Kaffee, wie der Installateur.

Das Geländer wurde stabilisiert, mein Mann passte den Vorhang ein und tauschte die Glühbirnen zum Keller hin. Auf dieser Treppe war er ja verunfallt.

Und dann war da noch die Sache mit der Zaunlatte. Aber, das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls gab es auch hier einen fleißigen Handwerker.

23.3.19 10:45, kommentieren

Arbeit wurde nicht erfunden, um uns glücklich zu machen

Diesen Artikel habe ich mit Interesse gelesen. Ja, das Glück muss man nach Feierabend finden. Meine Mutter hätte eigentlich während der Schwangerschaft mit mir daheim bleiben und nicht zur Arbeit gehen dürfen. Der Arbeitgeber drängte, es wäre so viel los, sie solle doch kommen. Sie kam, ich auch, als Frühgeburt. Ich bin deshalb aufgrund von Sauerstoffmangel im Brutkasten blind. Was hat sie vom Arbeitgeber dafür bekommen? Einen Hundsfott. Lieb Kind machen und die Arbeit über alles stellen... Im Artikel geht es unter anderem um einen Chef, der fragt, was er gegen seine Mitarbeiterin tun kann, weil sie pünktlich geht. Ja, sie macht trotzdem gute Arbeit. Das ist krank. Suchen wir also das Glück woanders. Warme Worte bringen nichts. Ich wünsche dem ehemaligen Chef meiner Mutter, er möge in der Hölle braten. Volker Kitz : Arbeit wurde nicht erfunden, um uns glücklich zu machen | ZEIT Arbeit

1 Kommentar 21.2.19 05:35, kommentieren

Geschafft

Wir haben alles geschafft.
Baum abschmücken:
Ich nahm die oberen Äste, der flauschigste Ehemann setzte sich auf einen Stuhl vor den Baum und schmückte ab, er verschob den Stuhl seitlich um den Baum, bis er drum herum war. Den Christbaumschmuck legte er auf einen Tisch daneben, ich ordnete alles ein.

Den Baum entsorgen:
Ich nahm ihn mit der rechten Hand und hielt mich an meinem Mann mit der linken fest, der auf Krücken lief. So fand ich den Weg.

Einkaufen:
Mein Mann hielt sich am Einkaufswagen fest, legte die Sachen hinein, ich trug alles im Rucksack heim. Mittlerweile nimmt er auch schon einige Sachen in seinen Rucksack und läuft nur noch mit einer Krücke.

Weihnachtsschmuck von Deckenhaken entfernen:
Unser Sohn hat geholfen. Er hat z. B. die Engel und Sterne an einer Kordel abgehängt und gegen eine mit Schmetterlinge und Perlen getauscht.

U-Bahn fahren:
Ja, das war etwas komplizierter, es ging aber auch.
Wir fühlen uns für mich ungeschickt und breit im öffentlichen Raum an. Mein Mann mit Krücke, ich mit Blindenstock und ggf. mit Rucksack. Was soll’s. Hoffentlich geht das bald vorüber.

2 Kommentare 15.2.19 18:34, kommentieren

Müllers Kuh

Der Musikverein Lauf wird 50 und schlug deshalb dienstlich bei uns auf. Der flauschigste Ehemann der Welt hat das ja mit dem guten Rutsch wörtlich genommen, geht mit Bänderdehnung auf Krücken und ist krank geschrieben. Deshalb konnte ich ihn auch letzte Woche tagsüber fragen:
"Wo ist die Neuwindeckhalle in Lauf?"
Er antwortete versonnen:
"Weiß ich nicht. Kenn ich nicht."
Ich sah ins Impressum der Homepage und bekam Schnappatmung:
77886 Lauf. Zum ersten Mal seit 1988, meinem Dienstantritt,  habe ich Lauf a. d. Pegnitz mit dem anderen Lauf verwechselt.

Gleichzeitig vereinbarte der flauschigste Ehemann am Tablet mit den Pfadfindern hier bei uns in X., dass sie den Baum bei uns im Garten am Zaun abholen. Er kann ihn nicht zum Sammelplatz bringen und für mich als Blinde ist es auch schwierig.
Die Zusage kam. Und meine im Gleichklang mit mir lebende bessere Hälfte gab unsere Adresse weiter. Daraufhin antworteten die Pfadfinder, dass es diese Straße in ihrem Ort nicht gibt. Sie holen die Bäume in X bei Z. ab.
"Schönen Gruß aus X bei Y.", antwortete der beste Ehemann der Welt.
Ich musste lachen und meinte:
"Zuerst ist mir das passiert. Dann dir. Ein Wahnsinn. Ich und du."
Mein Mann:
"Müllers Kuh."

18.1.19 14:19, kommentieren

Stöckchen Jahresende 2018

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr? 8

2. Zugenommen oder abgenommen?
Gleich geblieben körperlich, an Erfahrung zugenommen.

3. Haare länger oder kürzer?
Gleich lang.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Im Durchschauen von Menschen und Welt weitsichtiger, das wird jedes Jahr schlimmer. Ich verstehe verbitterte Leute. Es wird nicht mehr langfristig gedacht, sondern nur noch mittelfristig.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Gar keine. Ich kann mal zum Nachbarn laufen, der dürfte Grillkohle haben. Wir heizen anders. Unsere Heizung spinnt ständig. Mal ist dies defekt, mal das. Irgendwann sollte sie runderneuert sein, macht aber trotzdem ständig Ärger. Eine Diva eben.
Gestern hatten wir im Erdgeschoss kein Warmwasser. Die Zirkulationspumpe war es.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Den gleichen Job und immer noch Mehraufgaben, die immer mehr werden und periodisch erdrücken.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Wahrscheinlich genau so viel, eben für andere Dinge.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Kleider machen Leute. Eine Frage, die ich mir immer schon stellte, ist beantwortet. Wie wirke ich am Besten unauffällig? Und zwar wurde die Frage auch negativ beantwortet: Wie schaffe ich es, dass mir keiner das zutraut, mir leisten zu können, was ich kaufen möchte? Das ist aber im Endeffekt von Vorteil, muss man mit den Öffentlichen oder womöglich noch bei Dunkelheit fahren.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Gleich viel.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Eine richtig schlimme.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Kieferhöhlenentzündung plus alle Bausteine für Mittelohrentzündung vorhanden. Durch die Flüssigkeit hinter den Trommelfellen hat sich Druck aufgebaut. Eine Woche Ohrenschmerzen, zwei Wochen kaum etwas gehört. In der dritten Woche war die Welt übermäßig laut.

12. Der hirnrissigste Plan?
Urlaub auf Island zu machen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Fliegen. Ich zweifele daran, dass die Sicherheitskontrollen wirklich alle gefährlichen Dinge erkennen, die ein Terrorist mit sich führt. Und, vor allem: Sind die Kontrollen an allen Flughäfen gleich gut?


14. Die teuerste Anschaffung?
Kommt darauf an. Etwas funktionierendes zu einem hohen Preis ist günstiger, als Billigplempel, der ständig ersätzt werden muss.

15. Das leckerste Essen?
Im Bärengarten in Ravensburg und im Scandinavian in Reykjavík.

16. Das beeindruckendste Buch?
Die fremde Braut - von Necla Kelek - Kiepenheuer & Witsch.

17. Der ergreifendste Film?
Keiner.

18. Die beste CD?
Eine von Anne Sofie von Otter, sie heißt "Vingar i natten". Die gefiel mir aber schon 2013, sie ist zeitlos, schön und ausgewogen zusammengestellt.

19. Das schönste Konzert?
War in keinem. Beeindruckend ist die englische Fassung des Musicals „Kristina från Duvemåla“ von Benny Andersson. Eine der wenigen Live-Aufnahmen, die mir gefallen. Sonst finde ich Studioalben besser. Ich habe das englische Musical im Musikstreamingdienst gefunden.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeiten.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie.

22. Zum ersten Mal getan?
Beruflich: Für ein Symposium von vier diversen Organisationen deren Schwerpunkte zusammengefasst sowie Alleinstellungsmerkmale und Unterschiede herausgearbeitet. "Eine halbe Doktorarbeit", nannte das mein Dienstvorgesetzter. 
Privat: An einem einwöchigen Selbstverteidigungskurs für Blinde teilgenommen. Auf Island gewesen. Einen Gastwellensittich hier gehabt.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Im Theater gewesen, Gartenmöbel gekauft.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Das Wespennest in der Nachbarschaft. Der flauschigste Ehemann ist heute gestürzt, der Fuß ist geschwollen. Sylvester im Bett. Keine Feier, keine Bowle.
Ach ja: Wer interessiert sich schon noch für die Terroranschläge heuer in London, Paris, Straßburg, die Gruppenvergewaltigung in Freiburg, den Mord an Susanna F.... Usw.?
Das angezündete Mädchen im Kölner Hauptbahnhof? Die Apothekerin wollte er anzünden... Das verletzte Mädchen wird so nebenbei im Artikel erwähnt. Polizeigroßeinsatz in Köln: Geiselnehmer soll gedroht haben, Frau anzuzünden - WELT, hier klicken. Das alles sollen wir vergessen. Focus, Prügeltour durch Amberg, hier klicken. Das ist der aktuellste Fall. Versteht jemand, dass ich Angst habe, als Blinde allein unterwegs zu sein? Ich hoffe, meine Gegenmaßnahmen würden greifen.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Keiner lässt sich "überzeugen", von was auch immer. Man kann nur noch hoffen, dass die eigenen Befürchtungen just Befürchtungen bleiben.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Der flauschigste Ehemann las Gedichte, ich sang und spielte auf unserer Verschenke-CD. Das kam bei allen gut an, bis auf meine Patin. Sie hätte lieber Lieder von mir gehabt, als „ganz normale“ Weihnachtslieder.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Oft hat mich der flauschigste Ehemann reich beschenkt! Er hat mich oft eingeladen, viele "Kleinigkeiten" gemacht, die das Leben erleichtern. Ich habe Tischwäsche bekommen. Obwohl das Wirtsehepaar nicht da war, durften wir zur Beerdigung meiner Schwiegermutter dort übernachten. Der Schlüssel wurde bei der Großtante meines Mannes hinterlegt. Gezahlt haben wir dann bei der Mutter der Gastwirtsfamilie. Vielen Dank für die Herberge! Das hat uns viel Sucherei erspart und ich durfte mein gewohntes Zimmer haben.


28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Die Tierärztin lobt immer beim Check-up meine Vogelhaltung. "Die sind wirklich gut gehalten!" Dies sogar mehrfach.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich sage immer: "Pass gut auf Dich auf." Wenn ich dies sage, meine ich das auch und es kommt aus tiefster Seele. Ansonsten wünsche ich den Leuten in schweren Zeiten immer viel Kraft.

30. Dein Wort des Jahres?
"Passt alles." Sagen mein Mann und mein Sohn immer, wenn sie zufrieden sind und ich nachfrage, ob sie noch etwas benötigen.

31. Dein Unwort des Jahres?
Wespennest.

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Es kam kein Blog hinzu.

33. Neue Rubrik, Dank:
Tausendfacher Dank an den flauschigsten Ehemann, Du bist meine Sonne!
Danke, für Deinen Witz, Sohnemann, Du Fläuschchen.
Dank an meine Freunde und meine Kolleginnen P. und A. Schön, dass es Euch gibt. U., ich vermisse Dich!
G. vermisse ich als Kollegen immer noch, habe weiterhin einen erfüllten Ruhestand.
Und jetzt geht auch noch Frau L.-B. Dass ist richtig schlimm.
Danke, Frau Helene, es hat mich außerordentlich gefreut, Sie wieder zu treffen!
Dank an all die netten Menschen, die mir weitergeholfen haben! In Webshops (niederegger), wenn ich mich ob der für mich unübersichtlichen Seiten komplett verirrt habe. Dank an all die freundlichen Leute in Geschäften, Restaurants usw. Danke an all die Menschen, die mir auf meinen Wegen außer Haus mal geholfen haben.
Dankeschön, ihr treuen Leserinnen und Leser für Eure Begleitung.   

34. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr: Stöckchen Jahresende 2017, hier klicken.

1 Kommentar 31.12.18 14:56, kommentieren

Weihnachtsurlaub

Freitag, 14. Dezember, endlich Urlaub. Der flauschigste Ehemann hat schon seit 7. Dezember. Ich hatte ja die eine Woche Selbstverteidigungskurs und einige Einschubtage.
Wir waren mit allen Vögeln bei der Tierärztin zum Check-Up. Allen geht es sehr gut, die Haltung wird gelobt. Einer sperrt mit dem Schnabel, hat aber keine Kropfentzündung. Er bekam, mit der ganzen Federkleidgesellschaft, etwas Homöopathisches. Es scheint zu helfen.

Am Montag danach hatten wir den ersten von zwei Einkaufstagen: Der flauschigste Ehemann von allen bekam das Angebot, sich mit Anzügen usw. einzudecken. Das wird sein Weihnachtsgeschenk, plus ein neues Navi fürs Auto.
Er wollte erst nicht, ich sagte mehrfach, er soll nicht so dumm sein, wenn er solch ein Angebot bekommt. Schließlich will ich ja auch einen schönen Mann haben. Ihm standen zwei Anzüge, zwei Krawatten und drei Hemden. Ich kaufte mir noch etwas Schmuck. „Perlen bedeuten Tränen“, heißt es, wenn man sie sich schenken lässt.
Ich durfte mir ein Schmuckkästchen aussuchen. Das wird das Weihnachtsgeschenk des flauschigsten Ehemannes von allen. Meines ist mir offen aus dem Schrank aus der Höhe oberhalb der Kleiderstange gefallen. Das haben einige Schubladen nicht überlebt. Die waren nach 40 Jahren, ich habe das Schmuckkästchen mit zehn Jahren bekommen, schlichtweg an der Vorderseite offen. So lange hatte ich dieses Schmuckkästchen schon. Viele Erinnerungen hingen daran.
Alles zog ich um. Sogar die Haarspange, die ich bei meinem ersten Sologesangsauftritt trug. Die andere ist leider verschollen. Die Spange hat für mich ideellen Wert.
Der Auftritt fand zur Schulweihnachtsfeier für die Eltern am Samstag, dem 18. Dezember 1982 statt. Das Lied war „O Jesulein zart“.

Der zweite Einkaufstag brachte die Geschenke für Sohnemann und mir einen Wintermantel, etliche weiße Blusen sowie einen Großeinkauf bei Triumph. Die Firma hat das Geschäft in der Innenstadt aufgegeben. Jetzt bekommt man die Miederwaren in einem Einkaufszentrum der Trabantenstadt.

Donnerstag, 20. Dezember
Wir holten unsere Nordmanntanne bei einem Bauern. Ich habe sie am Montag telefonisch bestellt.

Freitag, 21. Dezember 2018
Wir haben den Baum geschmückt. Sohnemann hat in nur fünf Minuten eine Krippe gebastelt. Sie steht dieses Jahr auf dem Sideboard. Dort befindet sich normalerweise mein Tonstudio. Der Esszimmertisch wird dieses Jahr einen gefiederten Urlaubsgast beherbergen. Wir essen ja immer in der Küche.

1 Kommentar 22.12.18 07:46, kommentieren

Weihnachtszeit, schöne Zeit

Am Samstag, dem 17. November 2018, habe ich das Engelsgeläute aufgebaut. Der flauschigste Ehemann von allen hat für unsere Verschenke-CD Gedichte aufgelesen. Die Gedichte wurden durch das leise Änglaspel untermahlt.

Am Mittwoch, 28. November löste ich ein Weihnachtsrätsel beim Bit-Zentrum, dem Textservice des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes.
Fragen waren unter anderem, was die vergoldeten Nüsse und Rauschgoldengel symbolisieren, eine „Lütten-Weihnacht“ ist und was am 6. Dezember 1941 für ein Tag war.
Da bekomme ich bei Teilnahme wenigstens keine Werbung von Drittanbietern ins Haus und meine Adresse wird nicht herumgereicht.
   
Die Vorweihnachtszeit begann aber so richtig für mich am ersten Advent, dem 2. Dezember. Da habe ich eine Weihnachtsrede für jemanden im privaten Bereich verfasst. „Langsam gehen mir die Zitate aus“, dachte ich. Aber ich fand:

"Die Weihnachtsmaus" – von James Krüss, Weihnachten, Tagesspiegel, hier klicken. Sehr gut, das kann von einem Kind vorgelesen werden und lockert die Rede des Vereinsvorsitzenden auf.

Am Samstag, dem 8. Dezember buk ich Lussekatter und am 2. Advent besuchten wir den schwedischen Weihnachtsmarkt und deckten uns mit Lebensmitteln ein.

Am Montag, dem 10. Dezember fand die letzte Kreistagssitzung des Jahres in einem Landhotel statt und ich war auch mit eingeladen. Die Mail hatte ich gelöscht und erfuhr davon vier Tage zuvor mündlich. „Du kommst doch?“ Solche offiziellen Dinge, zumal, wenn noch Essen in der Öffentlichkeit in vornehmer Kleidung angesagt ist, machen mich sehr nervös. Zwar wollte die Suppe unbedingt mit meiner weißen Bluse flirten, die Kolleginnen, der Vorgesetzte sowie der Medienvertreter der Heimatzeitung sahen das aber locker.
Ich meinte: „Das nächste Mal mache ich die ganze „runde“ mit:
Kreistagssitzung, Jahresabschlussfeier im Amt (12. Dezember) und Presseessen (13. Dezember).“

Halt! Stopp! Das tue ich doch nicht. Zumindest nicht, wenn ich Urlaub geplant habe. Gott Lob hatte ich mich in weiser Voraussicht (es könnte ja vor dem Urlaub unaufschiebbare Arbeit warten) nicht zur Jahresabschlussfeier angemeldet. Das Presseessen habe ich wegen Lucia abgesagt. Lucia ist mir heilig.

Jeder muss sich seinen Urlaub im Vor- und Nachgang erkaufen. In der Tat musste ich für meinen Urlaub ebenfalls teuer bezahlen. Ich hätte gar keine Zeit gehabt, zur Jahresabschlussfeier zu gehen. Ohne Homeoffice wäre das alles nicht möglich gewesen.

Lucia, 13. Dezember 2018
Eigentlich hätte ich wirklich tot müde sein müssen, wachte aber um 6.30 Uhr auf. Kurz danach stand der flauschigste Ehemann auf, buk die Lussekatter auf und wir versuchten ein technisches Problem zu beheben. Wir konnten dann aber den Luciamorgon mitverfolgen.
Unsere schwedischen Freunde und wir kommunizierten nach Feierabend fleißig über die sozialen Medien, nur, ich fand am Abend kein Luciakonzert, dafür aber jede Menge Podcasts bei Sveriges Radio in der App. Ich hörte fleißig.

22.12.18 07:29, kommentieren

Entspannung und Anspannung

6. Juni – kein Programm
Also einfach mal ausschlafen, frühstücken und in die Stadt gehen. Wir suchten ein paar kleine Geschenke für unseren netten Nachbarn, die zu Hause auf unsere Wohnung aufpassten. So etwas fanden wir bei „Idontspeakicelandic“. Wir gingen noch einmal in die Hallgrimskirkja. Ähnlich wie in der  Domkyrka in Uppsala kann man dort eine Kerze anzünden, um jemand zu gedenken. Wir taten es für Dietmar, unseren verstorbenen Freund in Schweden. Er hätte sich bestimmt gern Island angesehen. Wir kauften dort CD's – Weihnachtsmusik mit der Orgel und dem Motettenchor, weitere klassische geistliche Musik fanden wir im Laden der Isländischen Kirche. Unser Weg führte uns dann in einen Buchladen, in dem wir Geschichten über das verborgene Volk kauften. Mittagessen gab es in unserem Restaurant neben dem Hotel. Und Packen – und ein wenig faul sein - und noch schnell ein paar Kleinigkeiten im Bónus-Supermarkt kaufen. Das war Entspannung.

7. Juni - Anspannung
Der Tag unserer Abreise

Wir haben gefrühstückt und gegen 9 Uhr fuhren wir zunächst zum BSÌ, dann wechselten wir auf den Bus zum Flughafen. Noch einmal schaukelten wir so über Islands Hauptverkehrsstraße. Der Flug hatte 20 Minuten Verspätung. Aber das Boarding lief dann ganz flott. Wir tauschten mit anderen Passagieren unsere Plätze und dann fuhr der Flieger los – auf eine Parkposition. Während wir auf Island maximal 13 grad  C. hatten, hatte Deutschland eine Hitzewelle mit schweren Gewittern. Ein solches tobte sich gerade über Frankfurt aus. Und richtete einige Schäden in der Stromversorgung an, wie wir später noch erfahren durften. Jetzt waren nette Isländerinnen damit beschäftigt, Essen zu verteilen, als der Pilot nach 2 Stunden die Energie von der Mikrowelle zunächst auf die Triebwerke leitete. Wir starteten und verließen Keflavík und Island und als wir oben waren, wurde weiter Essen zubereitet. Damit waren die Stewardessen für die Hälfte des Fluges beschäftigt. Auf dem Anflug in Frankfurt touchierten wir eine größere Turbulenz, Schwedenlady geriet in Panik, gut, dass der Pilot ruhig blieb. Er wechselte den Kurs und brachte uns in mehreren aufeinander abfolgenden Spiralen nach unten, es wurde noch einmal kurz unangenehm vorm Aufsetzen und.. ja die Landung selbst war auch härter als auf dem Hinflug in Keflavík.
Takk og bless Wow Air, nun hatte Deutschland uns wieder und wir warteten auf das Gepäck, begaben uns zum Bahnhof. Unser ursprünglicher Zug war natürlich weg, wenn er nicht ausgefallen war. Die Deutsche Bahn AG hatte Schäden im Fahrstromnetz und so kam dann der nächste Zug statt gegen 22 Uhr erst 23:20 Uhr. Wir waren hundemüde und stiegen ein. Der Zug hatte einen Speisewagen und so ein Durchhaltekaffee wäre jetzt was Feines gewesen, aber der Speisewagen fuhr ohne Personal - wohl aus Gewohnheit mit.
Gegen 02:30 Uhr erreichten wir N., nahmen ein Taxi, das wir glücklicherweise erwischten, und kamen in R. an.

Für Schwedenlady war die Reise ein Reinfall, weil sie so wenig von der Landschaft hatte und es überall jede Menge Touristen gab, aber sie auch nicht alle Wege laufen konnte. Das Hotel fand sie ganz schön, aber das warme Wasser, das nach Schwefel roch, (Duschen, Zähneputzen, Haarewaschen) störte sie. Sie fand die Tour Reykjavík gut, die Blaue Lagune und den letzten Tag, den wir in Reykjavík verbrachten. Sie ist wohl eher ein Städtetouren-Mensch, meinte sie.

Anmerkung: Eine schwedische Blinde, welche die gleiche Tour machte, war total begeistert. Ich wäre auch als Sehende eher die Städtereisende. Mich störten auch die Touristenfregatten-Abfüllstationen neben Sehenswürdigkeiten. Wenn kleinere Busse fahren würden, wenn man Wert auf sanfteren Tourismus legen würde. Stattdessen werden überall noch Hotels hingeklotzt, auch in der Hauptstadt. 340.000 Einwohner und 2,5 Mio. (bald 3 Mio.) Touristen im Jahr. Auch Isländer stöhnen über die hohen Preise. „Man kann gar nicht mehr zum Abendessen gehen. Man sollte zum Lunchen in ein Restaurant.“ Nun, wer den Hals nicht voll kriegt, dem kann man nicht helfen... 

Mir tut es leid, dass Schwedenlady so wenig Freude hatte, ich fand die Landschaft einmalig, die Preise teuer, was tatsächlich daran liegt, dass es derzeit sehr viele Touristen gibt. Die Isländer fand ich nett und hilfsbereit.
Erst wollte Schwedenlady im Sommer generell nicht mehr verreisen, aber im Herbst mussten wir uns auf den Weg nach Dithmarschen machen: Meine Mutter verstarb Ende August. Das ist ein großer Einschnitt, aber wir durften für unseren Aufenthalt das Gästezimmer in der Gaststätte nutzen, obwohl die Wirtsleute verreist waren.
Danke dafür – und wie sagte Nadine, die Wirtin: "Barkenholm ist der ideale Startplatz für eine Reise nach Schweden..."

21.12.18 15:20, kommentieren

5. Juni – Goldener Kreis

Dienstagmorgen, unsere letzte große Tour. Nach dem Frühstück ließen wir uns wieder einsammeln und fuhren zum BSÍ. Dort stiegen wir um und fuhren dann zunächst Richtung Süden – Glücklicherweise, denn 1 Fahrgast war nicht im falschen Film, sondern im falschen Bus. Also stoppten wir im Süden von Reykjavík an einer Tankstelle und er stieg um.Zunächst folgten wir dem anderen Bus Richtung Süden, dann bogen wir ab nach Hveragerði. Unser erstes Ziel war ein Gewächshaus, in dem Tomaten angebaut werden. Zum Bestäuben verwendet man Hummeln, die aus den Niederlanden importiert werden. Der Betrieb versorgt Island ganzjährig mit Tomaten. Die Heizung und der Strom dafür werden durch Erdwärme gespeist.

Von der Gewächshauswelt von Hveragerði fuhren wir weiter nach Geysir. Geysir bedeutet Springquelle und der inzwischen nur selten aktive Große Geysir hat dem Phänomen den Namen gegeben. Wir mussten aufpassen, auf den Wegen zu bleiben, denn hier fließt viel heißes Wasser, in dem man sich verbrühen könnte. (Man hört es im Podcast richtig blubbern.)
Neben dem Großen Geysir gibt es den kleinen Geysir, der aber auch nur selten aktiv ist und das „Butterfass“ Strokkur. Ein echter Vorführgeysir, etwa alle 5 Minuten schießt das heiße Wasser in die Höhe. Die Touristen kommentierten den Vorgang mit lauten „Ahs“, „Ohs“ und „uhs“, was die Tonaufnahme erschwerte.

Schwedenlady meint dazu:
Im gleichen Podcast und beim dritten Mal mit höherer Aussteuerung. Dass die Leute nicht einfach mal den Mund halten und dieses Schauspiel auf sich wirken lassen können. Nein, sie müssen jede Tonaufnahme zerstören. Hauptsache, Bilderchen werdn schön. Was jemand mit einer Tonaufnahme wohl anfängt? Hier ins Netz stellen. Ich bin reichlich sauer und fassungslos. Wie primitiv können Menschen einerseits sein, die sich andererseits eine Islandreise leisten können. Phänomenal. Und man muss wieder den Beitrag im Podblog anklicken und dann die Datei entweder abspielen oder downloaden:

Tonaufnahme beim Strokkur, hier klicken. Bild vom strockur, hier klicken. Der flauschigste Ehemann erzählt weiter:
Aber es war trotzdem eindrucksvoll, zeigt sich hier die Energie aus der Erde, mit der Gewächshäuser und Schwimmbäder betrieben werden und Strom gewonnen wird. Neben dem Geysir befindet sich eine Art Supermarkt für Trekkingtouren mit einem Restaurant. Dort haben wir zu Mittag gegessen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Gullfoss. Eigentlich sollte er zur Energiegewinnung genutzt werden, aber man hat sich dagegen gewehrt, weil er schon früh Touristen angezogen hat, die nicht wie wir mit dem Bus kamen, aber mit Pferden. Nach einigem Hin und Her ist er dann so belassen worden, wie wir ihn heute finden, wenn man von den gesicherten Wegen einmal absieht. Der Gullfoss besteht aus 2 Stufen, über die sich das Wasser hinabstürzt. Bis zur unteren Stufe bin ich mit Schwedenlady gegangen.
Dann bin ich allein zum 1. Katarakt gegangen über einen engen und vom Wasserfall sehr nassen Weg.
Oben angekommen, ist man mit dem Wasser annähernd auf einem Niveau.
Dann kam ich wieder in den trockenen Bereich.
Danach sind wir zum Bus gegangen, um in das Herz von Island zu fahren, also da, wo Island begann. Zum einen geologisch, weil es aus dem Meer gestiegen ist und auch heute noch die amerikanische Platte und die eurasische Platte in diesem Bereich der Insel auseinanderdriften. Zum anderen historisch, denn in dieser Bruchzone tagte das Allthing. Zunächst mussten wir mit dem Bus hinkommen und wir fuhren um den þingvallavatn, von Osten her, dann um die Nordspitze und wir erreichten einen Parkplatz an der Allmännerschlucht. Ich stieg aus, Sandra blieb im Bus, die Tour war für sie anstrengend. Der Bus fuhr weiter an unser 2 km entferntes Wanderziel. Auf dem Weg kamen wir zunächst zum Drykkingarhylur. Was heutzutage ein kleiner See mit einem kleinen Wasserfall ist, diente während der Besatzung durch die Norweger dazu, Frauen zu ertränken. Erst mit der Besatzung wurde mit der Todesstrafe ein überprüfbares Strafsystem eingeführt. Vorher wurden die Verurteilten friedlos gesprochen, damit waren sie vogelfrei und flüchteten sich in abgelegene Täler oder gingen nach Grönland. Der bekannteste friedlose dürfte ein gewisser Leifur Eiriksson gewesen sein.. Männliche Straftäter wurden zu Zeiten der Norweger geköpft. Heutzutage hat Island einen humanen Strafvollzug ohne Todesstrafe. Es ist eines der Länder mit sehr niedriger Kriminalitätsrate.

Von den Straftätern zurück auf den Weg. Aus der Schlucht führt der Weg zu einem Hang, an diesem Hang trafen sich die Allthingsmänner. Damit der Lögretta, heute würde man wohl vom Vorsitzenden sprechen, gut gehört wurde, sprach er gegen den Hang, der seine Stimme verstärkte. Heutzutage weht über dem Hang die isländische Fahne – Hier begann die Republik. Und auch am 17. Juni 1944 wurde hier die neue Republik verkündet. Östlich davon liegt im Tal der See, eine kleine Kirche und 5 kleine Häuser, die als Sommersitz der Ministerpräsidentin dienen.

Am zweiten Parkplatz angekommen, traf ich Schwedenlady wieder, die dort auf einer Bank saß, direkt vor einer 3-D-Karte der Umgebung. Die Karte habe ich ihr dann gezeigt.

21.12.18 14:45, kommentieren