schwedenlady

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Archiv

Kaiserburg, Betreuung, Reifenpanne, Lerngespräch

Samstag, 14.05.2016
Wir machten auf Wunsch unseres Sohnes einen Ausflug zur Kaiserburg. Es hat uns sehr gefallen. Auch dieses Jahr kehrten wir im Hexenhäusle im Biergarten ein. Es war ein sehr gelungener Tag mit schönem Wetter.
 
Montag, 16.05.2016
Mein Mann hatte auf der Autobahn eine Reifenpanne. Beide hatten Warnwesten angezogen, unser Sohn verhielt sich vorbildlich, blieb hinter der Leitplanke und hörte auf alles, was Papa anwies. Das Auto wurde abgeschleppt, der flauschigste Ehemann von allen erhielt einen Leihwagen und sogar einen Tag mehr Zeit, um ihn zurück zu bringen. Er konnte dies erst am Mittwoch tun, meine Autoversicherung ist genial. Ich war nicht mit dabei gewesen, ich war Daheim.

Montag, 30.05.2016
Endlich! Wir sind Betreuer. Beide gemeinsam. Im Brief klang es ungefähr wie: „Ihr habt euch 18 Jahre nicht scheiden lassen, wir gehen davon aus, ihr werdet es jetzt auch nicht mehr tun und es wird kein Gezerre um die Betreuung geben.“ Wir haben unsere Betreuerausweise beim Amtsgericht erhalten. Dann geht man doch gern dort hin.

Dienstag, 07.06.2016
Die Unfallversicherung hatte schon mit den Hufen gescharrt, da der Vertrag geändert werden musste und ab 18 Jahren teurer wird. Jetzt hatten wir die Betreuerausweise und konnten tätig werden. Das hätten wir auch schon nach Mitteilung des Beschlusses machen dürfen – verrät uns das vielleicht mal einer vorher? Nein, erst beim Amtsgericht.

Freitag, 10.05.2016
Das Gespräch zur individuellen Lernbegleitung verlief positiv. Unser Sohn ist auf einem sehr guten Weg. Er war von Anfang an bis zum Schluss beim Gespräch mit dabei.
Schlangen sind sein Thema. Einen Witz hat er auch gemacht. Der klingt in Zweiwortsätzen so:
„Schlange giftig. Tankstelle, Schlange, bäh.“
Übersetzung:
„Der Benzinhahn einer Tankstelle ist eine Giftschlange.“
Wir nahmen unser großes Fläuschchen gleich mit und verbrachten ein schönes Wochenende.

14.6.16 01:57, kommentieren

Achterhaufen

Italien gewann 2 zu 0 gegen Belgien bei der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich.
Und der flauschigste Ehemann der Welt erfand einen neuen Begriff:
Achterhaufen. Der entsteht dann, wenn fünf Spieler hinten in der Abwehr und die Dreierreihe davor einen Haufen bilden. Ich finde das Wort Achterhaufen genial. Es wird definitiv zu meinem persönlichen Wort des Jahres!

Und ja, Schweden hat gegen Irland nur unentschieden gespielt. Das ist etwas ungut. "Zlatan gegen Irland", stellte mein Kollege am Morgen vor dem spiel fest. So kann es aber nicht bleiben. Die Schweden dürfen sich nicht nur auf Zlatan verlassen.

1 Kommentar 14.6.16 03:33, kommentieren

Formen und Farben hören

 

 

Zur App „EyeMusic: Hearing colored shapes“ im App Store, hier klicken. Diese kostenlose App ordnet den Farben Weiß, Gelb, Grün, Rot und Blau verschiedene Musikinstrumente zu. Ist ein Objekt höher im Bild, bekommt es einen höheren Ton.So kann man schräge Linien, Kreise, Dreiecke usw. hören. Gescannt wird von links nach rechts. Alles rechts hört man später. Das lässt sich trainieren. Da gibt es diverse Linien und Formen. Auch Zahlen und Worte lassen sich erkennen, Spiele spielen und vor allem, man kann Fotos auf dem Handy einlesen, ein Bild aufnehmen oder ein Video erzeugen, das gleich umgesetzt wird. Letzteres dauert etwas. Fotos sind sofort verfügbar.Ich kam mit dem Training sehr gut zurecht. Die App ist kostenlos und einfach nur spannend. Seit gestern habe ich sie hier. Fotos, die ich verwendet habe:Bei einem Portrait habe ich die Haarperlen erkannt und den hellen Hintergrund links im Bild, sozusagen, am Anfang des kleinen daraus entstandenen akustischen Kunstwerks. Video Jasmin in voller Blüte:Ich hörte die kleinen, weißen Blüten.Flieder vor dem Schlafzimmerfenster: Auch hier hörte ich die Blüten.Eindrucksvoll war ein Foto eines Weihnachtsbaums:Ich hörte genau, dass er unten und oben breiter war. Ja, er hatte eine sehr breite Krone. Und helle Kerzen und/oder Glitzersachen hörte ich auch.Fazit: Eine sehr schöne App, die ich gerne zum „Anhören“ von Fotos nutze.

1 Kommentar 19.6.16 15:24, kommentieren

Endspurt

Das Schuljahr geht langsam zu Ende. Wir haben an einem Inklusionslauf teilgenommen. Die Atmosphäre war fröhlich. Ein Projekt wurde unterstützt. Man konnte auf Zeit laufen, oder nur schlicht die Runde zählte. Es hat wirklich Spaß gemacht.

Alle Jahre wieder wird auf unserem Rücken der Kampf der beiden Verwaltungsebenen ausgetragen. Die Situation hat sich nicht geändert, unser Kind kommt dafür nicht in Frage, wir dürfen wegen dieser Luftnummer allerdings jedes Einkommensfitzelchen von vor jeweils zwei Jahren beibringen. Die niedrigere Ebene hat ein Einsehen und gewährt Fristverlängerung. Es muss ja was von den warmen Sonntagsreden übrig bleiben. Wer kein behindertes Kind will, wird mit der Moralkeule verprügelt, die, welche eines haben, werden von der Bürokratie erschlagen. Außerdem bin ich nach ganz viel Arbeit im Job, zusätzlich für eine erkrankte Kollegin übernommene Aufgaben mit nicht gerade barrierefreien Grundlagen und einer angefangenen Wurzelbehandlung komplett urlaubsreif.

1 Kommentar 30.6.16 04:27, kommentieren